Freitag, 30. Juni 2017

Liebesakt mit Zwischentönen und „faule Birnen“!


Liebesakt mit Zwischentönen und „faule Birnen“!




Es ist bekannt – der Schwabe Friedrich Schiller berauschte sich mit dem Duft faulender Äpfel. Sie dienten der Inspiration und bescherten der deutschen Literatur idealistische Höhenflüge wie die „Ode an die Freude“, die eigentlich eine „Ode auf die Freiheit“ sein sollte und auch ist, ein Transzendieren über erhebende Verse, hin zu höheren Sphären, in dionysischer Ekstase, die es - ohne das vor sich hin faulende Fallobst - vielleicht so euphorisch nicht gegeben hätte.

Doch wie duften „faule Birnen“?

Bei Herta Müller, die es nicht scheut, dem „Furz“ eine besondere Stellung in einer Buchüberschrift[1] einzuräumen, ohne Hemmung, eine in Siebenbürgen und im Banat kursierende Redewendung einfach zu übernehmen, steht diese krumme Metapher[2] für eines ihrer Lieblingsphänomene, für den Gestank!

Faule Birnen duften bei Herta Müller nicht – sie stinken!

Nicht nur die Nachttöpfe verbreiten einen üblen Geruch und stinken vor sich hin, nicht nur der allzumenschliche Kot stinkt, ganz egal ob im Maisfeld oder im Einweckglas, er stinkt einfach erbärmlich wie der Urin auch und verweist somit auf ein Grundphänomen, das für die nobelpreisgekrönte Herta Müller wesentlich ist!

Es stinkt eben überall!

Selbst beim Liebesakt breiten sich Gerüche aus, deren Parfüm man ahnen soll, aber nicht ahnen kann, weil Müllers Metapher verunglückt ist.

Wer kennt den Geruch fauler Birnen? Duften sie oder stinken sie – etwa wie bei Müller selbst der Mond stinkt?!

Wer diese - im sozialistischen Realismus[3] der anbrechenden Ceauşescu-Diktatur geschriebene und 1982 publizierte - „Kurz-Geschichte“ liest, ein Paradestück, nein, nicht an Toleranz, sondern an Ignoranz, das von keiner „Zensur“, die es dort angeblich gegeben haben soll, je entdeckt oder gar aufgehalten wurde, wird sich vielleicht fragen, welches Thema die Debütandin da verfolgt: Die Trivialisierung und Entweihung des Liebesaktes in der Darstellung als profaner Sex oder – gleich dem gelben Klang im Expressionismus – die Verbreitung von Gestank jenseits der Sinne?

Kurz und bündig: Vater, der alte SS-Haudegen mit den vielen Auszeichnungen, treibt es mit der Tante!

Wieder, wie so oft bei Herta Müller, wird „schmutzige Wäsche“ gewaschen, in aller Öffentlichkeit, unverblümt, ein Sittengemälde … wie bei Zille, nur einige Nuancen rüder.

Wieder ist es mechanischer Sex … mit Zwischentönen! Man lese und lausche und stelle sich vor …

„Das Bett knarrt. Das Kissen atmet laut. Die Decke überschlägt sich in langen Stößen. Die Tante stöhnt. Der Vater keucht. Das Bett zuckt in kurzen Stößen aus dem Holz. (…) Der Vater steigt barfuß ohne Fersen die schmalen Holztreppen hoch. Sein Hemd ist offen. Sein Gehen riecht nach faulen Birnen.“[4]

„Käthes Bauch haucht heiße Luft. (…) Die heiße Luft aus Käthes Bauch riecht nach faulen Birnen.“[5]

Große Literatur[6], fürwahr! In der Tat nobelpreiswürdig!



[1] Vgl. dazu: Herta Müller, Der fremde Blick oder Das Leben ist ein Furz in der Laterne. Göttinger Sudelblätter. Herausgegeben von Heinz Ludwig Arnold. Göttingen 1999.

[2] Deplatziert eingesetzte Metaphern findet man überall in Herta Müllers „Werk“! Die Autorin respektiert keinerlei Regelwerk, einfach deshalb, weil sie diese Regeln und Gesetze der Literatur nicht kennt!

[3] Es bedarf keines besonderen Hinweises, dass diese schmutzige Shortstory á la Herta Müller im krassen Dissens zu der von den Kommunisten - speziell von Ceausescu in seinen vielen Reden immer wieder - betonten „sozialistischen Ethik“ und Humanität steht. Wenn Herta Müller – über ihre dauerhaft exponierte Negativität hinaus – im Rumänien Ceausescus überhaupt Kritik geübt hat, dann auf diese Weise.

[4] Faule Birnen, Niederungen, Berlin 1984, S.98.

[5] Ebenda.

[6] Auf die Hervorhebung weiterer obszöner Details der besonders geschmacklosen Art im Grenzbereich der Perversion (beflecktes Höschen etc.) sei hier verzichtet. In einer Beurteilung eines Übersetzers im Auftrag der Securitate, die, aufgerüttelt durch den Skandal und die Empörung innerhalb der deutschen Minderheit des Banats, ein Jahr nach der Edition endlich wissen wollte, welche Inhalte das Bändchen „Niederungen“ enthält, wird diese Geschichte als „pornographisch“ eingestuft.



Auszug aus:

Carl Gibsons Fundamentalwerk:  

Herta Müller im Labyrinth der Lügen:  „Wir ersäufen dich im Fluss“ –  Mythen, Märchen, Münchhausiaden im „authentischen“ Lebensbericht der deutschen Nobelpreisträgerin für Literatur!  

Die „Unbeugsame“ als „Politikum“, ihre „Als ob“-Biographie aus der Retorte und DER FALL OSKAR PASTIOR: Nobelpreis für ein Plagiat!?


Neuerscheinung,

seit dem 14. Oktober 2016 im Buchhandel:


Carl Gibson


Herta Müller im Labyrinth der Lügen: 
„Wir ersäufen dich im Fluss“ – 
Mythen, Märchen, Münchhausiaden im „authentischen“ Lebensbericht der deutschen Nobelpreisträgerin für Literatur!

Die „Unbeugsame“ als „Politikum“,
ihre „Als ob“-Biographie aus der Retorte
und
DER FALL OSKAR PASTIOR:
Nobelpreis für ein Plagiat!?

Vom medialen „Phänomen“ zur unantastbaren Staatsschriftstellerin - Wie eine falsche „Ikone“ „gemacht“ wurde und über politische Protektion immer noch am Leben erhalten wird: Zur Rolle und Mitwirkung des „SPIEGEL“, der „ZEIT“, der unkritischen Forschung und der hohen Politik (SPD und KAS der CDU) bei der Konstruktion der Pseudo-Vita einer Hassgetriebenen aus der Ceauşescu-Diktatur zwecks Instrumentalisierung – auf Kosten der Ehre der Banater Schwaben und zu Lasten der historischen Wahrheit. Gegenargumente, Daten, Fakten.


Kritische Studien, Interpretationen und Essays zum „Leben“, „Werk“ und zur fragwürdigen „Wirkung“ der forcierten Nobelpreisträgerin für Literatur Herta Müller (2009) unter Berücksichtigung historisch relevanter-Dokumente (Securitate-Akten) zum Zeitgeschehen.


ISBN 978-3-00-053835-3

1.   Auflage, Oktober 2016
Copyright© Carl Gibson. Alle Rechte vorbehalten. Umschlaggestaltung, Cover/Titelbild: Gesamtkonzeption Carl Gibson unter Verwendung einer Graphik von Michael Blümel. Bilder im Innenteil und Graphik Buchrückseite: Michael Blümel. Copyright © Michael Blümel.




Aus der Reihe:
Schriften zur Literatur, Philosophie, Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen, Dritter Jahrgang, Band 3, 2016.


Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.





Links, Bücher von Carl Gibson in wissenschaftlichen Bibliotheken, national und international:

WordCat:






DNB (Deutsche Nationalbibliothek):


KIT KVK (Virtueller Katalog Karlsruhe)




Deutsche Digitale Bibliothek:

https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/entity/111591457



Zur Person/ Vita Carl Gibson - Wikipedia:






















„Cacatum non est pictum“, meint Heinrich Heine – Und die „literarisch“-vulgäre Erörterung der „Scheiße“ allein macht noch keine Kunst! Zur Phänomenologie der Scheiße und des Scheißens im nobelpreisgekrönten Werk Herta Müllers!



„Cacatum non est pictum“, meint Heinrich Heine – Und die „literarisch“-vulgäre Erörterung der „Scheiße“ allein macht noch keine Kunst! Zur Phänomenologie der Scheiße und des Scheißens im nobelpreisgekrönten Werk Herta Müllers!



Wenn der Dichter vom Rhein in seinem „Deutschland, ein Wintermärchen“ den berühmten Satz bemüht, dann nicht nur um einen Reim geschickt auf den Punkt zu bringen.

Heine steht mit seiner – wie so oft ironisch eingesetzten - Botschaft in der langen Reihe großer Dichter, Denker und Komponisten[1], die sich - seit der Antike und durch die Jahrhunderte hindurch - über Ästhetik, über das Schöne an sich und über dessen Grenzen ernsthafte Gedanken gemacht haben, auch über das Nicht-mehr-Schöne, über die Ästhetik des Hässlichen und Schrecklichen, aber auch über das Ende der Ästhetik …im Obszönen!

Eine wahre, vollendete Meisterin in der Darstellung von Schmutz und Dreck ist Herta Müller.

Was sie am besten beherrscht, macht sie zur Literatur, indem sie das weitergibt, was ihre Seele, ihr innerstes Wesen ausfüllt, Dreck, Schmutz, körperliche Ausscheidungen aller Art, Exkremente, Kot, Urin, Popeln, und mehr dieser Art – alles großartig dargestellt, wahrhaft nobelpreiswürdig!

Ihre Akteure, oft unterstützt vom erzählenden Ich, sind, wenn sie nicht gerade masturbieren oder popeln, oft damit beschäftigt, ihre allzumenschliche Notdurft zu verrichten, sich zu erleichtern, zu urinieren, in Herta Müllers Vulgär-Jargon vom Misthaufen ausgedrückt:

zu „pissen“ oder zu „scheißen“!

Man beachte die besondere Wucht dieser Sprache!

Michael Nauman, Michael Krüger, Rolf Michaelis und anderen[2], die von Hölderlin, Heinrich von Kleist und Heine herkommen, gefällt das besonders gut!

Solche Perlen deutscher Sprache aus der Tiefe der deutschen Seele hervorgeholt, sind nicht nur förderungswürdig – sie prädestinieren geradezu zum Nobelpreis für Literatur!

Die Schweden werden aufmerksam lesen und dem Urteil der Experten beipflichten!

Der Romantiker Hölderlin, der Klassiker und Realist Heinrich von Kleist, ja selbst der Früh-Naturalist und Erotomane Heine hatten noch eine andere Sprache … und andere Themen.

Doch nun kommt diese Furie aus dem Banat, hundert Jahre nach dem Dada-Experiment, und wärmt das Fäkale wieder auf, wie eine Epigonin, die nichts von Literaturentwicklung und Literaturgeschichte weiß, aber glaubt, das Rad neu erfinden und in diesem Feld des Schönen Pionierarbeit leisten zu müssen.

Man höre genau hin – die Anfänge des schönen Ausdrucks und des angenehmen Sujets finden sich bereits in dem Debüt-Büchlein „Niederungen“, verfasst, man möchte es kaum glauben, aus der Perspektive einer gelangweilten Fabrik-Angestellten, nach eigener Aussage, in einer Lebenskrise und getrieben vom Hass auf das deutsche Umfeld mitten im sozialistischen Realismus in Ceauşescus Rumänien.

Weil es dort zu jenem Zeitpunkt keine Zensur gab und die berüchtigte Securitate sich nicht um das kümmerte, was in deutscher Sprache in einer absoluten Nische geschrieben und publiziert wurde, konnten die obszön-pornographischen Texte der Herta Müller – trotz des krassen Dissenses zu offiziell promulgierten Ethik eines sozialistischen Humanismus – ungehindert das Licht der Welt erblicken.

Diese Art zu schreiben, machte die Skandal-Autorin von Anfang an auch schnell bekannt!

Andere mit Schmutz zu bewerfen, gerade diejenigen, die auf ihre Sauberkeit und Reichlichkeit so stolz sind, die Deutschen vor Ort, erzeugt Gegenreaktionen, Protest und somit Aufmerksamkeit, was die spätere pathologische Lügnerin und Plagiatorin zu dem verhalf, was sie wurde.

Diese einmaligen Beiträge zur deutschen Literaturgeschichte aus dem Spektrum der „fünften deutschen Literatur“, deren Existenzberechtigung ich mit dem fünften Rad am Wagen verglichen habe, wurden von mir bereits vor Jahren demonstrativ erörtert, Textstellen obszöner Art, die - schon gleich nach der Veröffentlichung im sozialistischen Rumänen - von den kultivierten Deutschen vor Ort mit Ekel und Abscheu aufgenommen worden waren.

Zitiert sei - aus dem parallel entstandenen Werk[3] zur Thematik aus meiner Feder – ein früher schon mehrfach in diversen Variationen veröffentlichtes Kapitel zur neuen Sehnsucht nach Fäkalität:

Vom Überdruss am „interesselosen Wohlgefallen“[4] – und von der neuen Sehnsucht nach Fäkalität.



[1] Vage erinnere ich mich an ein Thema in Variationen „Cacatum non est pictum“ aus der Feder von Joseph Haydn.
[2] Den Katholiken aus der CDU und CSU, Leuten wie Dr. Bernhard Vogel, Ministerpräsident a.D. und Chef der KAS, gefällt das sicher auch!
[3] Heimat, Werte und Kultur der Banater Schwaben in den Zerrbildern Herta Müllers - Das „deutsche Dorf im Banat“, „Reich der Grausamkeit“ und „Hölle auf Erden“!?, 2016. Die Abschnitte a. bis e. sind textidentisch. Sie sind als „Fußnote“ mit weiterführenden „Fußnoten“ zu lesen, nicht aber als raumfüllende Selbstplagiate á la Herta Müller.
[4] Der philosophisch Gebildete erkennt in dem Ausdruck Immanuel Kants Definition des Schönen, Näheres dazu in Kants Ästhetik „Kritik der Urteilskraft“.




Auszug aus:

Carl Gibsons Fundamentalwerk:  

Herta Müller im Labyrinth der Lügen:  „Wir ersäufen dich im Fluss“ –  Mythen, Märchen, Münchhausiaden im „authentischen“ Lebensbericht der deutschen Nobelpreisträgerin für Literatur!  

Die „Unbeugsame“ als „Politikum“, ihre „Als ob“-Biographie aus der Retorte und DER FALL OSKAR PASTIOR: Nobelpreis für ein Plagiat!?


Neuerscheinung,

seit dem 14. Oktober 2016 im Buchhandel:


Carl Gibson


Herta Müller im Labyrinth der Lügen: 
„Wir ersäufen dich im Fluss“ – 
Mythen, Märchen, Münchhausiaden im „authentischen“ Lebensbericht der deutschen Nobelpreisträgerin für Literatur!

Die „Unbeugsame“ als „Politikum“,
ihre „Als ob“-Biographie aus der Retorte
und
DER FALL OSKAR PASTIOR:
Nobelpreis für ein Plagiat!?

Vom medialen „Phänomen“ zur unantastbaren Staatsschriftstellerin - Wie eine falsche „Ikone“ „gemacht“ wurde und über politische Protektion immer noch am Leben erhalten wird: Zur Rolle und Mitwirkung des „SPIEGEL“, der „ZEIT“, der unkritischen Forschung und der hohen Politik (SPD und KAS der CDU) bei der Konstruktion der Pseudo-Vita einer Hassgetriebenen aus der Ceauşescu-Diktatur zwecks Instrumentalisierung – auf Kosten der Ehre der Banater Schwaben und zu Lasten der historischen Wahrheit. Gegenargumente, Daten, Fakten.


Kritische Studien, Interpretationen und Essays zum „Leben“, „Werk“ und zur fragwürdigen „Wirkung“ der forcierten Nobelpreisträgerin für Literatur Herta Müller (2009) unter Berücksichtigung historisch relevanter-Dokumente (Securitate-Akten) zum Zeitgeschehen.


ISBN 978-3-00-053835-3

1.   Auflage, Oktober 2016
Copyright© Carl Gibson. Alle Rechte vorbehalten. Umschlaggestaltung, Cover/Titelbild: Gesamtkonzeption Carl Gibson unter Verwendung einer Graphik von Michael Blümel. Bilder im Innenteil und Graphik Buchrückseite: Michael Blümel. Copyright © Michael Blümel.




Aus der Reihe:
Schriften zur Literatur, Philosophie, Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen, Dritter Jahrgang, Band 3, 2016.


Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.





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Zur Person/ Vita Carl Gibson - Wikipedia:






















Wer Herta Müllers „Literatur“ dem Dadaismus zuordnet, beleidigt die Dadaisten! Zur Verhöhnung der Literaturtheorie und „Poetik“ auch in der „Forschung“!



Wer Herta Müllers „Literatur“ dem Dadaismus zuordnet, beleidigt die Dadaisten! Zur Verhöhnung der Literaturtheorie und „Poetik“ auch in der „Forschung“!


Da ich in meinen zahlreichen Beiträgen zur Thematik in mehreren Buch-Publikationen – schon aus stilistischen Gründen - nicht immer konsequent-vollständig „Dadaistin post festum“ gesagt habe, um mit dem Ausdruck auf das nicht unausgegorene, nicht durchschaute Epigonentum dieser stümperhaften Umsetzungen zu verweisen, ist bei einigen aufmerksamen Lesern der Eindruck entstanden, ich würde die Versagerin auf breiter Front in Sachen Literatur indirekt sogar aufwerten.

Das war nie meine Absicht, denn die echten Dadaisten und Surrealisten waren in der Tat veritable „Künstler“, fähig, einen irrationalen Ansatz folgerichtig umzusetzen, eben weil sie sich der Ratio bedienten, weil sie das Denken beherrschten, was bei Herta Müller nicht der Fall ist: Sie kann nicht denken und das Wenige, was sie zufällig an dadaistischer und „absurder“ Literatur gelesen hat, was sie aus dem historischen Dadaismus und der „Literatur des Absurden“ übernommen hat, wurde beliebig umgesetzt, aus dem Bauch heraus, nie über das Denken.

Deshalb hält sich - die schlechthin nicht belesene, auch heute noch ungebildete - Herta Müller, die weder die Werke von Camus noch von Ionesco rezipiert hat, auch an keine Literatur-Theorie.

Und deshalb suchen auch „Forscher“ krampfhaft, doch vergebens nach „ihrer“ Literatur-Theorie, nach einer theoretischen Begründung ihrer wirren Konstruktionen, die jede Gattung sprengen und ad absurdum führen. Herta Müller schreibt so, wie es ihr gerade einschießt!

Was, an den Haaren herbeigezogen, unter dem Begriff „Poetik“[1] schon seit 1991 forciert in Umlauf gebracht wird, ist mehr als lächerlich – und stellt eine weitere eigenständige Groteske dar. Einige Forscher, die das ernst zu nehmen versuchen, begeben sich auf die Stufe des sinnreichen Märchens „Des Kaisers neue Kleider“ und versuchen, mit Verrenkungen aller Art, das Gaukelspiel, das an sich nur eine üble Posse ist, mitzumachen, indem sie – mit viel Wortakrobatik, breitem Schwafeln, eigener Erfindung, Zwangsinterpretation und mit noch mehr Heuchelei – das Dumme gescheit reden.

Bei innerlich Wahrhaftigen und intellektuell Redlichen lösen diese „Forscher und Wissenschaftler“ von der deutschen Alma Mater nur Ekel aus, und Abscheu, was zum Großen Kotzen führt und in Verachtung endet!

Wenn der eine oder andere „Privatgelehrte“ alter Schule keine Lust mehr hat, zu promovieren, sich zu habilitieren oder gar die Schwelle zu den hehren Hallen deutschen Geistes zu betreten, um die höheren Sphären des Duckmäusertums und der zum Himmel stinkenden Heuchelei auszuloten, dann deshalb!


Was sich „Forschung“ nennt, aber nur der Lüge dient, sich speichelleckerisch der Konvention fügt, in Anbetung[2] einer Heiligen Kuh verharrt wie Idioten im Gottesdienst, hat mit eigentlicher „Wissenschaft“ nichts mehr zu tun; ja jene Kaste versündigt sich grob an den wahren Prinzipien von Geist und Kunst!



[1] Vgl. dazu die „Vorlesungen“ in Paderborn (bereits um 1989/99), die später - als „erfundene Wahrnehmung“ gebündelt – auch in Zürich oder Tübingen herumgereicht wurden.

Ausgehend vom dem, was das Abendland –beginnend mit Aristoteles bis hin zu Hegel – als „Poetik“ begreift, sind Herta Müllers Emanationen nur groteske Entgleisungen einer schlechten Epigonin des Dada und des Absurden. Jeder Versuch, die dort vorgetragenen Sätze logisch nachzuvollziehen, ist zum Scheitern verurteilt.
[2] Zur Aufklärung eingesetzte Forscher werden vom Staat nicht dafür bezahlt, um Herta Müller-Fan-Clubs zu bilden und Absurditäten aller Art gut zu heißen, ab zu nicken und zu verbreiten, sondern sie sollen – im Interesse des Gemeinwohls – der Wahrheit verpflichtet sein und nur dieser dienen. Das haben nicht nur ehemalige Handlanger des Kommunismus, die sich immer schon fügten und mit der offiziellen Meinung mit schwammen, vergessen, sondern auch deutsche Wissenschaftler, die sonst der „Ratio“ vertrauen. Diese Art „Forscher“, die die geistige Situation unserer Zeit der Chamäleons, Wendehälse und Opportunisten aller Art in allen Bereichen charakterisieren, bringen die Forschung bestimmt nicht voran - ganz im Gegenteil: Sie werfen die Wissenschaft zurück!


Auszug aus:

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Herta Müller im Labyrinth der Lügen: 
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und
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ISBN 978-3-00-053835-3

1.   Auflage, Oktober 2016
Copyright© Carl Gibson. Alle Rechte vorbehalten. Umschlaggestaltung, Cover/Titelbild: Gesamtkonzeption Carl Gibson unter Verwendung einer Graphik von Michael Blümel. Bilder im Innenteil und Graphik Buchrückseite: Michael Blümel. Copyright © Michael Blümel.




Aus der Reihe:
Schriften zur Literatur, Philosophie, Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen, Dritter Jahrgang, Band 3, 2016.


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